Güterverkehr

Sprechen wir von Güterverkehr auf der Müngstener Brücke, so sprechen wir über die Vergangenheit. Das hat zwei Gründe:

  1. Zum einen ist der Güterverkehr, insbesondere der früher stark genutzte Stückgut Verkehr im Laufe der Jahre immer weiter zurückgegangen. Heute wird keinerlei Stückgut mehr mit der Bahn transportiert, was auch daran ersichtlich ist, dass alle ehemaligen Güterbahnhöfe bereits abgerissen wurden, oder zur Fremdnutzung freigegeben wurden. Außerdem verschwanden im Laufe der Zeit immer mehr Werksanschlüsse, oder wurden nicht mehr bedient. Allerdings gibt es noch vereinzelten Güterverkehr an der Strecke. Bedient wird z.B. das Werk der Gebrüder Mannesmann. Diese würden auch theoretisch die Müngstener Brücke passieren, doch
  2. Aufgrund der Lagerschäden an der Müngstener Brücke, und der Ergebnisse der später stattgefundenen Belastungsfahrten der Brücke, wird der Güterverkehr seit 2011 über Wuppertal umgeleitet. Hintergrund ist, dass der Güterverkehr ein zu hohes Gewicht aufweist, als dass er eine Freigabe vom Eisenbahn Bundesamt für die Überfahrt über die Müngstener Brücke erhalten könnte.

Zur Zeit rollt deshalb auf unabsehbare Zeit kein Güterverkehr mehr über die Müngstener Brücke.

Historischer Güterverkehr
Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Betriebsamkeit bezogen auf den Güterverkehr an der Strecke stetig ab. Befördert wurde neben dem Stückgut Verkehr hauptsächlich Produkte der Stahlindustrie. Es existierten zahlreiche Werksanschlüsse an der gesamten Trasse. Heute zeugen davon häufig nur noch Straßenschäden in trassennahen Straßen. Mit der Abnahme des Güterverkehrs man damit schlussfolgernd auch der Güterverkehr über die Müngstener Brücke stetig ab. Bereits in den späten 90ern war es ein Glücksfall, konnte man einen Zug auf der Brücke ablichten.

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